• Volker

Der Wolf ist ein Geschäft, das verdrängt Agrarministerin Kinast


Einflussreiche Lobbyisten und Politiker aller Couleur wollen dem Wolf an den Kragen. In meinen Recherchen muss ich immer wieder feststellen, dass die Medien da voll mitziehen. Bei den öffentlich-rechtlichen Medien scheint das ja noch nachvollziehbar zu sein, denn die bekommen ihr Geld ja von der Politik, aber warum die "normalen" Medien da mitziehen, ist zunächst mal nicht so klar. Immerhin hat der NDR einmal weiter gedacht und recherchiert zu einer Stellungnahme der Niedersächsischen Agrarministerin Barbara Otte-Kinast. Die hatte nämlich behauptet, der Wolf schrecke Touristen zurück. Ergebnis: Das Gegenteil ist der Fall!


Wie in diesem Artikel https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Wolf-als-Urlauberschreck-Touristiker-widersprechen,wolf3446.htmlBesitzer nachzulesen ist, verdienen Hoteliers und Besitzer von Ferienwohnungen ganz gut mit dem Wolf, und nein, die Touristenzahlen sind im Norden des Landes nicht zurückgegangen, sie haben zugelegt! Schau mal einer an! Inhaber von Ferienwohungen oder Pensionen sagen offen, dass der Wolf Touristen anlockt. Wanderungen in das Wolfsgebiet werden angeboten und alle hoffen, mal einen Wolf vors Auge zu bekommen. Eigentlich müsste sich diese Agrarministerin ja über diesen Trend freuen, auch wenn sie ihn nicht wahrhaben will, aber die Zahlen sprechen nun mal für sich und gegen die Behauptung der Ministerin.

Aber nicht nur in Gegenden, in denen der Wolf (noch) frei herumlaufen kann, lässt sich gut Kasse machen mit dem Wolf. Auch die vielen Wolfsgehege in Deutschland verdienen natürlich Geld mit diesem Beutegreifer. Hier können die Menschen Wölfe sehen, ohne daran zu denken, gefressen zu werden, und diese völlig idiotische Angst kreist ja bei vielen Menschen noch im Kopf. Und die Zahl der Menschen, die Wölfe in den Gehegen von Wildparks sehen wollen, steigt nach wie vor.

Ich persönlich halte zwar nicht viel von diesen Gehegen, in denen die Wölfe nur einen begrenzten Raum zur Verfügung haben, aber ich akzeptiere das und schätze die Aufklärungsarbeit, die von den meisten dieser Gehegebetreiber über den Wolf geleistet wird, leider nicht von allen.

Mit einigen werde ich mich für meinen Dokofilm "Menschen für Wölfe" auch unterhalten und sie befragen. Das ist jedenfalls mein Plan, sollte ich den finanziellen Grundstock für meinen Film zusammen bekommen. Allerdings ist das noch ein großes Stück Arbeit. Wer mein Dokofilm-Projekt unterstützen will, der kann das weiterhin tun unter https://www.gofundme.com/Menschen-fuer-woelfe. Mein Film soll ein Zeichen setzen gegen die Lügen, die über den Wolf verbreitet werden und den Hass, den Lobbyisten und Politiker gegen diesen geschützten Beutegreifer haben.


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