• Volker

Ohne mein "Treatment" kein Film


Ein Treatment ist etwas Ähnliches, wie ein Drehbuch. Drehbücher werden vor allem für Spielfilme gebraucht, Dokumentarfilme leben ja von spontanen Bildern und Aussagen, benötigen also keine vorgeschriebenen Dialoge.

Zwar ist noch nicht abzusehen, ob ich für meinen geplanten Dokumentarfilm "Menschen für Wölfe" den benötigten Grundbetrag in Höhe von 15 000 Euro zusammen bekomme, aber in Gedanken bin ich schon beim ersten Drehtag! Vieles ist für einen Dokumentationsfilm zu planen, zum Beispiel Drehorte, Szeneneinstellungen, Zeitabläufe und natürlich ein chronologischer Ablauf des Film. In Spielfilmen wäre zudem ein Drehbuch mit ausgefeilten Dialogen wichtig. Für einen Dokufilm genügt ein so genanntes Treatment. Auch in so einem Treatment spielt der geplante Ablauf eine wichtige Rolle. Einzig die Dialoge eines Spielfilms sind natürlich vorgegeben.

Wie Ihr erahnen könnt, gibt es -wie bei Hollywoodstreifen- auch bei einem Dokumentarfilm viel zu planen und zu organisieren. Dieser Dokufilm soll ja schließlich nicht einfach ein Video sein, das wie ein Urlaubsvideo daherkommt. Nein, ich habe sehr hohe Ansprüche an diesen Film. Er soll nicht nur anspruchsvoll sein, die Dramaturgie richtig wiedergeben, er soll auch wachrütteln und zeigen, dass es viele Menschen gibt, die sich freuen, dass der Wolf wieder bei uns in Deutschland angekommen ist.

Allein die Erstellung des Treatments wird monatelang dauern. Immer wieder werde ich es umstellen, neue Ideen einfließen lassen, neue Drehorte einfügen, Zeiten festlegen, Einstellungen korrigieren, mit neue Szenen einfallen lassen.

Wenn es professionell sein soll, kann man auch nicht einfach irgendwohin fahren und sagen, "so, ich dreht jetzt mal". Was Viele gar nicht bedenken: Drehorte müssen vorher immer besichtigt werden, es muss genau beobachtet werden, wann das Licht von hinten, rechts, links oder von oben kommt, wann es an diesem Drehort am ruhigsten ist etc.

Das alles benötigt eine Menge Zeit. Das Filmen an sich ist dann Routine.

Und dann stellt sich die Frage nach der Musik. Einfach nur mal ein paar Lieder von bekannten Interpreten einfließen lassen, würde tausende von Euros kosten! Die GEMA verlangt teilweise Unsummen für Musik, die von ihren Mitgliedern (also Musikern und Komponisten) erstellt wurde.

Das alles und noch viel mehr lässt sich natürlich mit den 15 000 Euro Grundbetrag, den ich als Crowdfunding unter https://www.gofundme.com/menschen-fuer-woelfe angelegt habe, gar nicht bewältigen. Der Betrag würde aber zumindest einen Teil der Kosten decken, die für die Vorarbeiten und Planungen erforderlich sind.

Deshalb noch mal meine Bitte: Teilt meine Crowdfunding-Seite weiter und macht weitere Menschen auf mein Dokufilm-Projekt aufmerksam.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, bis bald!

Liebe Grüße, Volker


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